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Meine erste Auslandsreise: Georgien

Ich erzähle euch heute von meiner Reise nach Tblisi, die Hauptstadt von dem Land Georgien im Kaukasus.

Georgien war für mich meine erste Reise ins Ausland. Seit dem Fall der Sowjet Union ist Georgien inzwischen ein westlich Kapitalistisch geprägtes Land. Nach der Rosenrevolution in 2004, ging es für Georgien wirtschaftlich nach oben. Mein Grund, dieses außergewöhnliche Land zu besuchen, war es ein Bankkonto zu eröffnen, um zu testen, was wirklich an den hohen Zinsen dran ist, die man dort bekommt.

Es gibt dort Sparkonten mit einem Zinssatz von bis zu 10 %! Mit einer Inflationsrate von ca. 4 % jedoch sind es nur 6 %, was natürlich immer noch in Vergleich zu üblichen Bankkonten, die man von Europa kennt, viel ist. Voraussetzung war eine Persönliche Anwesenheitspflicht, und ein Reisepass. Das war’s!

Es hat sich herausgestellt, dass Georgien nicht nur für die Eröffnung des Bankkontos interessant war, sondern auch allgemein ein interessanter Ort wo man viel Entdecken kann. Nachdem ich das Bankkonto eröffnet habe, was innerhalb von 30 Minuten abgeschlossen war, bin ich über die Freiheitsbrücke gelaufen, und habe den großen Rike Park besucht.

Im Park gab es sehr viel Interessantes zu sehen, und wurde sehr schön gestaltet mit Staturen, und modernen Bauwerken aus Metall. Dort gab es auch eine Gondel, mit der man den Berg hochfahren konnte. Das habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen, und bin mit der Gondel hochgefahren, wo man sich Schlösser und Burgen anschauen kann, und einen unglaublich schönen Blick auf die Stadt Tblisi hatte.

Am nächsten Tag bin ich vom Hotel aus zum Sightseeing Büro gefahren, und wollte eine Bootstour machen. Jedoch war das Boot schon weg, da blieb mir nur übrig etwas anderes Auszuwählen. Ich habe mich dazu entschieden mir das „Old Capital“ anzuschauen. Die alte Hauptstadt von Georgien.

Übers Land mit dem Bus fuhren wir also verschiedene Sehenswürdigkeiten abzuklappern auf den Weg zum Old Capital, u. a. große abgelegene Kirchen, mit Requisiten aus alten Zeiten hoch auf den Bergen. Nachdem wir im Old Capital angekommen waren, gab es einen interessanten Imbiss, der lokale Gerichte angeboten hat.

Ich habe mich dort für ein Brot mit Pilzen drinnen entschieden, und ein weiteres mit Käse drinnen. Das war sehr lecker! Weiter ging es über die gepflasterte Straße durch die Altstadt, die sehr schön aussah in dessen alten Backstein gemauerten Stil.

In den weiteren Tagen folgten kleinere Besuche, und individuelle Spaziergänge durch die Stadt. Was mir sehr gefallen hat, ist das Georgische Wasser mit Kohlensäure Borjomi. Das hat mir persönlich besser geschmeckt, als die ganzen Sorten die ich aus Deutschland kenne. Entweder war es Einbildung, oder irgendwas hat das Wasser besonders gemacht.

Das Hotel war gut, und der Service hat Englisch gesprochen, was leider nicht immer der fall ist in Georgien. Ich habe viele Georgier getroffen, die kein wirkliches Wort englisch sprechen konnten. Einmal habe ich mir eine Chesse Burger Pizza mit Spicy chicken bei Dominos ins Hotel bestellt.

Das war super! Ich habe mich jedoch sehr verbrannt an den spicy chicken, wahrscheinlich essen die Georgier gerne extrem scharfes essen, woran ich einfach nicht gewöhnt war. Eine Sim Karte (Tourist SIM) habe ich mir gleich am Flughafen geholt, und habe umgerechnet wenige Euro für 4 GB Datenvolumen bezahlt.

Das hat mir für die paar Tage in Georgien gereicht. Während des Spazierengehens in der Stadt, gab es sogar die Möglichkeit kostenloses Internet zu nutzen „Tblisi loves you“ hieß es. Ich hatte einmal das Problem, dass der Akku meines Android Smartphones leer ging, und ich habe mir damals Testweise ein Windows Phone 10 mitgenommen, leider hat das mit der Karte nicht wirklich funktioniert, ich habe jedoch mein Hotel irgendwie wieder gefunden.

Nachts bin ich dann mit dem Shuttle des Hotels wieder zurück nach Deutschland über Istanbul geflogen. Die Reise hat sich auf jeden fall gelohnt, und ich habe unbeschreiblich viel in den wenigen Tagen in Georgien gelernt, dass ich es kaum in Worte fassen kann.

Für mich war es wie am Anfang dieses Artikels bereits erwähnt die erste Auslandsreise. Ich kann es euch nur empfehlen! Erweitert euren Horizont!