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Meine Reise nach Berlin – eine Stadt Die Man Gesehen Haben sollte!

Wie kam ich auf die Idee nach Berlin zu reisen?

Nun ja das Ganze ist zufällig durch ein Vorstellungsgespräch entstanden. Ich habe damals einen Job im Bereich Homeoffice/Virtuelle Assistenz gesucht, und habe eine Zusage für ein Vorstellungsgespräch in Berlin bekommen. Da ging mein Bedürfnis schon in die Richtung ortsunabhängiges arbeiten. So fuhr ich mit dem ICE von Hessen nach Berlin, und habe das Vorstellungsgespräch mit ein paar Tagen Urlaub in der Hauptstadt von Deutschland verbunden.

Mein Hotel befand sich im Kern der Stadt „Berlin-Mitte“. Es war für mich sehr interessant durch die Straßen zu laufen, und die Stadt zu erkunden. Von Kreuzberg habe ich gehört, dass es dort angeblich gefährlich sein soll, und dort eine hohe Kriminalität herrscht. Ich persönlich bin abends durch Kreuzberg gelaufen, und es war alles sauber und sicher. Jedoch war ich auch nicht direkt am berüchtigten Kottbusser Tor. Es leben wohl viele Künstler und Studenten in Kreuzberg.

Nach einer Weile kam ich am Alexanderplatz an. Ich weiß, dass es überall U-Bahnen gibt, aber ich bin lieber zu Fuß gelaufen, um mehr vom Stadtleben zu sehen. Der Alexanderplatz war die Hauptattraktion. Nicht nur wegen des Fernsehturms, sondern auch weil dort immer viel los zu sein scheint. Wo ich dort ankam haben Jugendliche Musikboxen aufgebaut, und eine Breakdance Show abgelegt, auch war ein Musiker dort der sich mit verschiedenen Gegenständen aus dem Haushalt ein Schlagzeug gebaut hat, und damit Musik gemacht hat.

Das Hauptziel war aber natürlich den Fernsehturm zu besuchen. Der sah schon vom weiten interessant aus. Da ich nicht vorgebucht habe, und der Fernsehturm voll war, hat es ca. eine Stunde gedauert bis ich mit meinem Ticket nach oben fahren dürfte. Die Aussicht über Berlin war unbeschreiblich schön. Im 1. Stock war eine Bar und es lief Musik. Im 2. Stock befand sich ein sehr nobles Restaurant, mit rotem Teppich, einem Pianisten der Klavier spielte aber auch mit teuren aber dafür guten Essen. Am Fenster zu sitzen, und dabei zuzuschauen, wie dir das Drehrestaurant einen 360° Blick über die Stadt ermöglicht ist etwas, dass wirklich jeder mal gesehen haben muss.

Am nächsten Tag habe ich mir den Reichstag und das Brandenburger Tor angeschaut, die relativ nah beieinander liegen. Leider habe ich kein Ticket für die Besichtigung des Reichstags bekommen. Ich wusste gar nicht wie abgezäunt der Reichstag ist, ich dachte da konnte man sich einfach auf die Treppe setzen, aber davor sind Absperrungen mit pattrolierenden Polizisten.

Anschließend bin ich zum Brandenburger Tor gelaufen, dort habe ich viele Leute gesehen, die gegen verschiedene Dinge demonstrierten. Das Brandenburger Tor sollte man auf jeden fall auch mal einmal im Leben gesehen haben als Deutscher, es lohnt sich! Hinter dem Brandenburger Tor befindet sich ein sehr edles aber auch teures 5 Sterne Hotel, mit einer langen Geschichte. Das Adlon Hotel, wurde bereits in der Kaiserzeit errichtet und war zur damaligen Zeit ein hoch angesehenes Projekt. Nicht nur für die gut betuchten Kunden, war das Hotel interessant, sondern auch für die damalige Arbeiterklasse, die sich darum gezerrt haben in diesem Hotel zu arbeiten, da das Personal dort überdurchschnittlich bezahlt wurde, und ein sozialer Aufstieg möglich war. Ein Oberklassenhotel, was beide Weltkriege überstanden hat. Die Berliner Mauer habe ich mir irgendwie gar nicht angeschaut, ob ich da jetzt so viel verpasst habe ist fraglich. Da bin ich eher froh, dass ich noch eine Bootstour auf der Spree gemacht habe, unter der Brücke des Bundeskanzleramtes durchgefahren bin, und nochmal an vielen Monumenten Deutscher Zeit vorbeigefahren bin. Die Reise nach Berlin hat sich auf jeden fall gelohnt, auch wenn ich das Jobangebot, nach dem Vorstellungsgespräch abgelehnt habe, da für mich bereits die Auswanderung auf die Philippinen fest stand, und mir gesagt wurde, dass es zwar ein Ortsunabhängiger Job ist, man sich jedoch in Deutschland aufhalten muss, und auch nicht großartig herumreisen sollte, sondern eher von Zuhause aus arbeiten soll. Berlin – eine Stadt die man gesehen haben sollte!